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Porträt der Trinkwasserversorgung in Cuxhaven

Wasserversorgung in Cuxhaven

Im 19. Jahrhundert wurde das Trinkwasser in Cuxhaven aus öffentlichen Schöpfstellen (z. B. die Wettern), eigenen Brunnen oder Zisternen bezogen. Wegen der sehr hohen Typhussterblichkeit in Cuxhaven wurde 1893 entschieden, eine öffentliche Wasserversorgung und Entwässerung aufzubauen.

1897 gingen der Wasserturm, das Wasserwerk und das Wasserrohrnetz in Betrieb. Bis 1926 wuchs das Trinkwassernetz kontinuierlich und versorgte inzwischen die Innenstadt, Döse und Groden, Sahlenburg, Stickenbüttel, Westerwisch, Süderwisch und das Hafengebiet. Mit der Netzerweiterung bestand die Notwendigkeit, das Wasserwerk „Drangstweg" auszubauen. Es wurde zwischen 1923 und 1926 erweitert.

1924 wurden das Wasserwerk Cuxhaven der Hamburger Wasserwerke GmbH gegründet, das 1937 zusammen mit dem Gaswerk in städtischen Besitz überging und seit 1939 als Stadtwerke Cuxhaven GmbH firmierte. Das Unternehmen investierte in das Trinkwassernetz, so dass auch die Gemeinde Holte-Spangen an das Wassernetz der Stadtwerke Cuxhaven angeschlossen werden konnte, baute das Wasserwerk an der Altenwalder Chaussee und mehrere Trinkwasserspeicher am Wasserwerk Drangstweg. Das Wasserwerk Drangstweg wurde von 2001 bis 2003 umfangreich saniert. Der Wasserturm ging 2004 außer Betrieb.

2007 verschmolzen die Stadtwerke Cuxhaven GmbH auf die Oldenburger EWE AG, die die Gesellschaftsanteile von der Stadt Cuxhaven übernommen hatte.

Die EWE NETZ GmbH versorgt über ihr rund 270 Kilometer langes Leitungsnetz im Auftrag der EWE AG die Einwohner der Kernstadt Cuxhaven sowie in den Ortsteilen Arensch, Berensch und Teile von Altenbruch aus insgesamt zwei Wasserwerken mit jährlich rund 3,3 Mio. Kubikmetern Trinkwasser.

Wasserturm Cuxhaven

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