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Lichtwellenleiter-Technologie: komplexe Technik, einfach zu verlegen

Glasfasern bestehen aus Quarzsand (SiO2), wobei die Herstellung des Quarzes technisch aufwändig ist. EWE NETZ setzt standardisierte Glasfaserkabel mit bis zu 192 Fasern ein. Glasfaserkabel werden in erdverlegte Rohre eingeblasen.
 
Der Einblasvorgang erfolgt durch einen Luftstrom der mittels eines Kompressors erzeugt wird.

Die verschiedenen Rohrsysteme bezieht die EWE NETZ GmbH überwiegend von Herstellern aus der Region. Fachfirmen aus der Region bauen und warten die Netze. Sie stellen auch den Bereitschaftsdienst, der Störungen rund um die Uhr behebt.

Glasfaserkabel oder Lichtwellenleiterkabel (LWL-Kabel) haben gegenüber Kupferkabeln diverse Vorteile. Neben der deutlich höheren, übertragbaren Bandbreite haben sie kleinere Abmessungen und sind leichter. Preislich sind Glasfaserkabel schon heute günstiger als die entsprechenden Kupferkabel.

Verbindungen zwischen den einzelnen Fasern werden durch sogenannte Spleiße erzeugt. Für die Herstellung der Spleiße sind spezielle Geräte erforderlich, die die Fasern in einem Lichtbogen miteinander verschmelzen.

Glasfaserenden werden miteinander verschweißt




Die Fasern sind so dünn, dass sie auf dem Bild mit dem bloßen Auge fast nicht zu erkennen sind. Der Monteur muss über ein gutes Sehvermögen verfügen, um bis zu zwölf unterschiedliche Faserfarben auseinander zu halten.

Schaltschränke als Knotenpunkte für Anschlüsse


An Schalt- und Verzweigungsstellen kommen Glasfasersteckverbindungen, so genannte Patchverbindungen, zum Einsatz. Über diese lichtleitende Verbindung können Verbindungen durch das Netz geschaltet und Standorte miteinander verbunden werden.


 

Verlegetechnik

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