Digitalisierung

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EWE NETZ digitalisiert die Energienetze.

EWE NETZ ist Vorreiter bei der Umsetzung der Energiewende. Die Verknüpfung von Erzeugung, Verbrauch und Stromnetzen wird immer wichtiger. Moderne Messeinrichtungen und intelligente Stromzähler, sogenannte Smart-Meter, spielen dabei eine entscheidende Rolle.

Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien hängt sehr stark von der Tageszeit und Wetterlage ab. Die Verknüpfung von Erzeugung, Verbrauch und Stromnetzen wird daher immer wichtiger. Moderne Messeinrichtungen und intelligente Stromzähler, sogenannte Smart-Meter, spielen dabei eine entscheidende Rolle.

Sicherheit geht vor

Eine moderne Messeinrichtung ist ein Stromzähler, der den Strombezug und die Stromeinspeisung  ins Stromnetz digital misst. Wird eine moderne Messeinrichtung mit Hilfe einer Kommunikationseinheit – einem Smart-Meter-Gateway – sicher in ein Kommunikationsnetz eingebunden, handelt es sich um ein intelligentes Messsystem. Das Smart-Meter-Gateway ist mit einem Siegel des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik versehen und ermöglicht eine datenschutz- und datensicherheitskonforme Einbindung Ihres Zählers in das intelligente Stromnetz.

Intelligente Messsysteme für mehr Transparenz

Die Einführung intelligenter Messsysteme führt für Sie als Anlagenbetreiber zu mehr Transparenz. Sie können aktuelle Informationen über Leistungs- und Verbrauchswerte Ihrer Erzeugungsanlage einsehen. So können Sie die Leistungsfähigkeit Ihrer Anlage überwachen und bei Anlagenstörungen frühzeitig reagieren. Mit dem neuen Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) sieht der Gesetzgeber für Energieerzeugungsanlagen mit einer installierten Leistung von mehr als 7 KW den Einbau von intelligenten Messsystemen ab dem Jahr 2017 vor. Damit wird der Messstellenbetreiber – in der Regel ist das EWE NETZ – u. a. zur Einhaltung von Auflagen hinsichtlich des Datenschutzes und der Informationssicherheit verpflichtet.

EWE NETZ regelt das für Sie

EWE NETZ bereitet sich als Messstellenbetreiber intensiv auf die flächendeckende Einführung von Smart Metern vor. Es ist geplant, ab Mitte 2017 die ersten Geräte zu installieren. EWE NETZ wird auf Sie zukommen, wenn der bei Ihnen installierte Zähler zum Austausch vorgesehen ist. Wir werden Sie frühzeitig informieren und einen Termin für den Geräteaustausch mit Ihnen vereinbaren.

Zum Ersten, zum Zweiten, verkauft: Das neue EEG für Sie im Überblick
Lupe mit Paragraphzeichen
Am 1. Januar 2017 fällt der Startschuss für das neue Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Vor allem die Förderung von erneuerbaren Energien wird auf den Kopf gestellt und könnte auch Ihre zukünftigen Energieprojekte beeinflussen.

Erneuerbare Energien kommen unter den Hammer:

Mit dem EEG 2017 verschwindet die politisch festgelegte Förderung von erneuerbaren Energien in großen Teilen. Stattdessen wird die Förderhöhe von Neu-Anlagen künftig durch Ausschreibungen ermittelt, um die Kosten der Energiewende zu senken. Insgesamt soll somit ca. 80 Prozent der erneuerbaren Energiemenge des Zubaus erfasst und besser gesteuert werden. Damit die Energiewende weiterhin ein bunter Mix aus Teilnehmern bleibt, erhalten vor allem Bürger-Energieprojekte finanzielle Vorteile im Ausschreibungsverfahren. Zum Schutz kleiner Anlagenbetreiber beginnen die Ausschreibungen für Windenergie- und PV-Anlagen zudem erst ab einer Größe von über 750 kW. Für  Biomasse liegt die Grenze bei über 150 kW. Für kleinere Anlagen gilt das bisherige Förderungsverfahren weiter.

So funktionieren die Ausschreibungen:

Infografik Abschreibung

Zu Beginn jeder Ausschreibungsrunde müssen bestimmte Vorgaben erfüllt werden, um überhaupt daran teilnehmen zu können. Der Standort muss festgelegt, verschiedene Gutachten erstellt und finanzielle Sicherheiten hinterlegt werden. Zudem muss die geplante Größe der Anlage sowie die Förderhöhe für den produzierten Strom angemeldet werden.

Beispiel: Ein Bieter reicht ein Gebot für eine Windenergieanlage mit einer Leistung von 3 MW mit einer Förderhöhe von 6 Cent/kWh bei der Bundesnetzagentur ein.

Alle Gebote werden von der Bundesnetzagentur gesammelt und anschließend – beginnend mit der niedrigsten Förderhöhe – sortiert. Jeder Bieter bekommt dann einen Zuschlag für sein Energieprojekt, bis die Grenze des Ausschreibungsvolumens erreicht ist. Alle Bieter, die oberhalb dieser Grenze liegen, erhalten keine Förderung.. Es steht ihnen frei, die Chancen in einer nächsten Ausschreibungsrunde wahrzunehmen.

Das ist für Sie als Einspeiser wichtig:

Wenn Sie eine neue Anlage planen, achten Sie besonders auf die Größe und den Energieträger. Davon hängt ab, ob Sie an einer Ausschreibung teilnehmen müssen oder wie gewohnt starten können. Es empfiehlt sich in jedem Fall vorher juristische Beratung in Anspruch zu nehmen.

Wir möchten Sie noch auf eine weitere Neuerung hinweisen:
Wenn Sie Ihre neue Anlage zukünftig  bereits bei Inbetriebnahme in  die Direktvermarktung anmelden möchten oder müssen, ist nun vor Beginn des jeweils  vorangehenden Monats eine Anmeldung bei EWE NETZ per E-Mail an: Einspeisermeldung@ewe-netz.de notwendig. Beispielsweise haben Sie noch bis zum 31. Dezember 2016 Zeit, wenn Sie mit Ihrer Anlage  im Laufe des Februars 2017 starten möchten.

Hinweis: Sollten Sie Fragen haben oder sich unsicher sein, wenden Sie sich bitte an eine juristische Beratungsstelle. Dieser Überblick über das EEG 2017 hat einen rein informativen Charakter und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Der Blick ins Gesetz wird nicht ersetzt. Außerdem sind die hier gemachten Angaben unter Vorbehalt zu betrachten, da sich zurzeit ein Kabinettsentwurf mit Änderungsmaßnahmen im Gesetzgebungsverfahren befindet und das EEG 2017 noch einmal beeinflussen wird.

Weitere Informationen rund um das Thema EEG finden Sie unter:   
http://www.bmwi.de/DE/Themen/energie.html

Am 31.12.2016 ist wieder Stichtag
Stromzähler
Ende des Jahres sind eine Vielzahl der Einspeiser von erneuerbaren Energien gefragt, ihre Zählerstände mitzuteilen. In den nächsten Tagen erhalten Sie von uns per Post eine Selbstablesekarte, die Sie einfach ausfüllen und an uns zurücksenden. Wie Sie Ihren Zählerstand richtig ablesen, erfahren Sie in der folgenden PDF-Datei zum Download.