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Einspeisedaten von Einspeiseanlagen, die Ihnen Aufschluss geben

Hier finden Sie unsere EEG-Endabrechnung des letzten Jahres je Einspeiseanlagen mit der entsprechenden Vergütung sowie unseren Bericht hierüber. Ferner haben Sie die Möglichkeit alle derzeit an unser Netz angeschlossenen Einspeiseanlagen in den Stammdaten einzusehen.
Über 80% des Strombedarfs bereits aus EEG-Anlagen Sie interessieren sich für erneuerbare Energien in Ihrer Region?
Dann können Sie hier die in unserem Netz installierten Leistungen sowie die Anlagenanzahl von Solar-, Wind-, und Biomasseanlagen einsehen.
EEG 2017: Doppelförderungsverbot von EEG-Vergütung und Stromsteuerbefreiung Mit dem Inkrafttreten des neuen Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ab dem 1. Januar 2017 ist rückwirkend zum 1. Januar 2016 die Auszahlung der vollständigen EEG-Vergütung bei gleichzeitiger Inanspruchnahme einer Stromsteuerbefreiung nicht mehr zulässig (§ 53c EEG). Ziel der Gesetzesänderung ist die Vermeidung einer Doppelförderung von Strom aus erneuerbaren Energien.

Reduzierung der EEG-Vergütung bei Stromsteuerbefreiung

Was bedeutet das für Sie? Bei bestehender Inanspruchnahme der Stromsteuerbefreiung (§ 9 Abs. 1 StromStG) ist EWE NETZ gesetzlich dazu verpflichtet anteilig Ihre EEG-Vergütung zurückzufordern und zwar in der Höhe der Stromsteuerbefreiung. Zusätzlich sieht das EEG Geldbußen (§ 86 Abs. 1 Nr. 1a EEG) vor, wenn Sie, unabhängig davon ob vorsätzlich oder fahrlässig, bei Inanspruchnahme der Stromsteuerbefreiung dem Netzbetreiber diesbezüglich keine Angaben übermitteln.
Wer kann betroffen sein? 1. Kaufmännisch-bilanzielle Volleinspeisung
Bei der kaufmännisch-bilanziellen Volleinspeisung wird abrechnungstechnisch so verfahren, als ob der Anlagenbetreiber den produzierten Strom komplett ins öffentliche Netz einspeist. In der Realität (physikalisch) findet jedoch eine Überschusseinspeisung statt, da ein Letztverbraucher den produzierten Strom direkt von der Anlage bezieht und nicht aus dem öffentlichen Netz. Für diesen Anteil der Energiemenge kann eine Stromsteuerbefreiung beantragt werden.

2. Regionale Direktvermarktung
Bei der regionalen Direktvermarktung wird der produzierte Strom in das öffentliche Netz eingespeist, jedoch in unmittelbarer räumlicher Nähe wieder entnommen. Auch für diesen Anteil der Energiemenge kann eine Stromsteuerbefreiung beantragt werden.

Die Personenidentität des Letztverbrauchers und des Anlagenbetreibers muss nicht gegeben sein. Der Anlagenbetreiber wird nicht in jedem Fall Kenntnis über eine Stromsteuerbefreiung des Letztverbrauchers haben und muss diesen ggf. fragen.
Was sollten Sie als Anlagenbetreiber tun? Prüfen Sie ob und ggf. in welchem Umfang für den von Ihnen eingespeisten Strom eine Stromsteuerbefreiung in Anspruch genommen wurde.
Wenn Sie betroffen sind, informieren Sie EWE NETZ! Informieren Sie EWE NETZ umgehend, spätestens aber bis zum Ende des Folgejahres über die stromsteuerbefreiten Energiemengen und über die Höhe der pro Kilowatt gewährten Stromsteuerbefreiung (§ 71 Nr. 2a EEG). Wir empfehlen Ihnen, uns eine Kopie des Hauptzollamts über Ihre Stromsteuerbefreiung zukommen zu lassen. Liegt also eine Stromsteuerbefreiung für das Jahr 2016 vor, haben Sie bis spätestens 31. Dezember 2017 Zeit, Ihre Angaben zu melden. Wenn keine Angaben Ihrerseits bei uns vorliegen, gehen wir davon aus, dass keine Stromsteuerbefreiung beantragt wurde. Die Angaben zur Stromsteuerbefreiung müssen jedes Jahr bei EWE NETZ gemeldet werden.

Weitere Informationen zu den gesetzlichen Grundlagen finden Sie z. B. im Erneuerbare-Energien-Gesetz 2017 und in der Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Wirtschaft und Energie (Drucksache 18/10668).