Forschungsprojekt

Wir statten Ihren Gasanschluss im Rahmen eines wissenschaftlich begleiteten Forschungsprojektes mit einem neuen Zähler aus

Wir statten Ihren Gasanschluss im Rahmen eines wissenschaftlich begleiteten Forschungsprojektes mit einem neuen Zähler aus

Neuer Gaszähler

Wir statten Ihren Gasanschluss im Rahmen eines wissenschaftlich begleiteten Forschungsprojektes mit einem neuen Zähler aus. Das Besondere an dem neuen Gaszähler: Er misst nicht nur den Verbrauch, sondern auch wichtige physikalische Eigenschaften des Gases (z. B. Temperatur und Schallgeschwindigkeit). Im Rahmen des Forschungsprojektes sollen Gaszusammensetzungen und deren Verteilung in unserem Gasnetz analysiert werden. So können wir die Durchmischung der unterschiedlichen Gasqualitäten (z. B. Gas aus Norwegen und Gas aus Biogasanlagen) in unserem Netz noch besser beurteilen.

Damit nehmen Sie an einem Forschungsvorhaben des DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.) sowie der PTB (Physikalisch-technische Bundesanstalt) und der HM (Hochschule München) teil.



Weitere Informationen finden Sie in unseren FAQ

Ihr neuer elektronischer Gaszähler unterstützt ein Forschungsprojekt zur Weiterentwicklung der Gasversorgung. Neben den Verbrauchsdaten für Ihre Abrechnung erfasst er zusätzliche Messwerte, die für die Forschung genutzt werden.

Damit möchten wir besser verstehen, wie sich unterschiedliche Gase im Netz verhalten und wie ihre Brennwerte noch genauer berücksichtigt werden können. Das soll langfristig dabei helfen, die Abrechnung für Kundinnen und Kunden weiter zu optimieren.

Ihr Haushalt wurde ausgewählt, weil die bei Ihnen gewonnenen Messdaten für das Projekt besonders wertvoll sind. Mit Ihrer Unterstützung können wir wichtige Erkenntnisse für mehrere Netzbereiche gewinnen.

Für Sie entstehen dadurch keine Änderungen: Ihr Gasanschluss funktioniert wie gewohnt und Ihre Abrechnung bleibt unverändert.

Sie können ihren Zählerstand nach wie vor am Zähler ablesen. Dazu müssen sie den Knopf auf der linken Seite des Displays drücken, das Display geht an und der Zählerstand wird angezeigt. Nach einer Weile geht das Display wieder aus, um die Lebensdauer der Batterie zu erhöhen. Die abgelesenen Zählerstände können sie dann wie gewohnt nach Aufforderung an Ihren Netzbetreiber und Gaslieferanten übermitteln.

Elektronische Gaszähler sind grundsätzlich innerhalb der EU für die Gasabrechnung zugelassen und bereits in anderen Ländern im Einsatz. Im Rahmen des Projekts werden zusätzliche Parameter erhoben, um zu untersuchen, ob sich im Feldversuch ggf. eine weitere Verbesserung der Brennwertermittlung erreichen lässt. Ihr Zähler wird vor dem Einbau sorgfältig geprüft, damit die Messrichtigkeit weiterhin sichergestellt ist. Die Erprobung erfolgt über einen definierten Zeitraum von zwei Jahren unter Mitwirkung der PTB (Physikalisch-technische Bundesanstalt) und der HM (Hochschule München). Das für sie zuständige Eichamt wurde durch den Projektträger umfänglich eingebunden. So sieht der Zähler aus:

Sie sind an einer von zwei bundesweiten Forschungsregionen beteiligt.

Über den neuen Gaszähler werden – über den üblichen Zählerdaten hinaus – auch einige physikalische Eigenschaften des Gases (u.a. Schallgeschwindigkeit und Temperatur) erhoben. Diese werden für mögliche Verbesserungen der Brennwertermittlung im Zuge der vertraglichen Abrechnung Ihres Gasverbrauches genutzt.

Darüber hinaus werden im Zuge des Projekts die Messwerte des neuen Gaszählers (Durchfluss, Zählerstand, Schallgeschwindigkeit, Gaskonstante, Signalstärke, Gastemperatur, Zeitpunkt dieser Werte) anonymisiert vom Hersteller des Gaszählers verarbeitet und anonymisiert an die Projektteilnehmer, die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) und die Hochschule München weitergegeben. Die Nutzung der Daten zu wissenschaftlichen Zwecken dient der Weiterentwicklung von Systemen zur Brennwertverfolgung. Persönliche Daten wie Name oder Adresse sind nicht Teil des Projekts. Bei Fragen zum Datenschutz wenden Sie sich gerne an datenschutz@ewe-netz.de.

Nein – die Umrüstung sowie der Betrieb erfolgt für Sie ohne Mehrkosten.

Sie erhalten von uns eine Terminankündigung mit Datum und Uhrzeit. So können Sie den Termin einfach einplanen.

Ja – Unsere Fachkräfte benötigen Zugang zum Gaszähler, der sich meist im Hausanschlussraum oder Keller befindet.

Der Einbau dauert in der Regel etwa 30 bis 45 Minuten. Ihr Gas ist in dieser Zeit kurzzeitig abgeschaltet.

Die Installation übernehmen unsere geschulten Fachkräfte oder autorisierte Partnerunternehmen im Auftrag von EWE NETZ.

Kontaktieren Sie uns einfach – wir vereinbaren gemeinsam einen neuen Termin.

Nein – die Abrechnung erfolgt weiterhin über Ihren Energieversorger. In der Regel müssen Sie dafür einmal im Jahr den Zählerstand ablesen.

Drücken Sie dafür auf den Knopf, der links neben dem Display ist. Dadurch aktiviert sich das Display kurzzeitig. Zum Hintergrund: Anders als bei Stromzählern, hat ein Gaszähler keine permanente Stromversorgung. Stattdessen wird das Display durch Batterien betrieben. Um die Batteriekapazität sparsam zu nutzen, schaltet sich das Display nach einer bestimmten Zeit ab und muss bei Bedarf wieder aktiviert werden.

Der Basiszähler ist EU-weit zugelassen. Aufgrund der Softwareanpassung, die es ermöglicht die physikalischen Eigenschaften des Gases auszulesen, haben die Zähler des Forschungsprojektes den Status “Prototyp“, um sie jederzeit von den Standardgeräten unterscheiden zu können.

Das Projekt endet Ende 2027 / Anfang 2028.

Sie haben noch Fragen zum Forschungsprojekt?

Wir helfen Ihnen gerne weiter. Wenn Sie Fragen oder Anliegen zum Forschungsprojekt haben, können Sie jederzeit über unser Kontaktformular an uns wenden.