Trinkwasser für Oldenburg

Zuverlässiger Partner

Unser Beitrag im Trinkwassergeschäft

Die öffentliche Wasserversorgung gehört zur langfristigen Daseinsvorsorge und ist eine elementare Aufgabe der Kommune. Sie kann die Wasserversorgung und damit verbundene Aufgaben jedoch an qualifizierte Unternehmen über langfristige Konzessionen vergeben.

Luftaufnahme des Wasserturms Oldenburg

Wir übernehmen die Betriebsführung

In Oldenburg hält die Verkehr und Wasser GmbH (VWG) die Wasserkonzession und ist für die Wasserversorgung verantwortlich. Die EWE NETZ GmbH übernimmt jedoch im Auftrag der VWG die gesamte Betriebsführung. Das heißt, die Herstellung der Hausanschlüsse, die Lieferung des Trinkwassers und den damit verbundenen Kundenservice sowie die Abrechnungen erhalten Sie von EWE NETZ. 

Gerne helfen wir bei Ihren Anliegen und Fragen weiter. Die häufigsten Themen, die von Kunden nachgefragt werden, finden Sie nachstehend. Durch Anklicken kommen Sie auf das passende Kontaktformular. 

Ihre gewünschte Information ist nicht dabei? Dann nutzen Sie gerne unser allgemeines Kontaktformular.

Preise und Vertragsbedingungen

Sie möchten wissen, was Sie zum Beispiel für die Wasserversorgung, den Hausanschluss oder bei Zahlungsverzug zahlen und welche Bedingungen für das Vertragsverhältnis gelten? Im Downloadbereich am Ende dieser Seite finden Sie die Unterlagen zum Herunterladen.

Trinkwasser-Hausanschluss

Seit mehr als 75 Jahren unterstützen EWE bzw. EWE NETZ die Kommunen bei der Wasserversorgung. Von den Wasserwerken gelangt das Trinkwasser über Transport- und Verteilungsleitungen in die Netzgebiete bis zu Ihrer Immobilie. Die Leitung in der Straße ist durch den Trinkwasseranschluss mit den Hausinstallationen und dem Wasserzähler verbunden, der Ihren Trinkwasserverbrauch misst und anzeigt. Zum Schutz der Trinkwasserqualität dürfen Arbeiten an der Hausinstallation nur von Installateuren ausgeführt werden, die von EWE NETZ zugelassen sind.

Zwei Mitarbeiter von EWE NETZ bei Vermessungsarbeiten
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  • Sie benötigen Baustrom, Strom und/oder Erdgas, Bauwasser, Wasser?

  • Sie planen einen Neubau oder möchten eine Gasheizung nachrüsten?

  • Sie benötigen einen kurzzeitigen Anschluss oder wünschen eine Änderung/Umlegung?

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Trinkwasserqualität

Für uns ist sauberes Trinkwasser selbstverständlich und dafür sorgen wir als EWE NETZ. Gemäß der Trinkwasserverordnung können Sie sich von der Qualität überzeugen. Schauen Sie in den nachfolgenden Downloads und der Tabelle zu den Härtegraden nach, um Ihre passenden Untersuchungsergebnisse unserer Trinkwasseranalysen zu finden.

WasserwerkWasserhärte
(°dH)
Härtegrad
(mmol/l)
 
Donnerschwee11,802,110mittel
Alexanderfeld122,1mittel
Sandkrug6,61,2weich

  • Wasser mit einer hohen Wasserhärte (über 14 °dH) wird als hartes Wasser bezeichnet.
  • Wasser mit einer Wasserhärte von 8,5 bis 14 °dH wird mittelhartes Wasser genannt.
  • Wasser mit einer niedrigen Wasserhärte (weniger als 8,4 °dH) ist weiches Wasser.

Weitere Informationen zur Trinkwasserqualität, wie Sie diese beeinflussen können und was Sie beachten sollten finden Sie auf unserer Info-Seite zum Thema Trinkwasserqualität.


Wasserversorgung

Wie kommt das Trinkwasser zu Ihnen?

Ursprünglich stammt Trinkwasser in Deutschland aus Grund-, Quell- oder Oberflächenwasser, das von den Wasserversorgern in Wasserwerken zu Trinkwasser aufbereitet, gespeichert und schließlich zur Entnahme verteilt wird. Innerhalb dieses Prozesses schützen im Rahmen des jeweiligen Wassermanagements unterschiedliche Barrieren das Trinkwasser vor Verunreinigungen.

Im Labor wird die Wasserqualität untersucht

Vielfach sorgen bereits Schutzvorschriften in den ausgewiesenen Trinkwasserschutzgebieten dafür, dass kaum Schadstoffe oder Krankheitserreger in das Wasser gelangen, das als Rohstoff ("Rohwasser") für Ihr Trinkwasser dient. Wo dies nicht immer völlig vermeidbar ist, wirkt die Aufbereitung im Wasserwerk. Zudem pflegen die Wasserversorger ihre ausgedehnten Leitungssysteme systematisch, so dass auch von dort praktisch keine Verunreinigungen bis an die Hausanschlüsse vordringen. EWE NETZ setzt generell keine Aufbereitungs- und Desinfektionsstoffe ein. Die fachgerechte Ausführung und sachgerechte Nutzung der häuslichen Trinkwasser-Installation ist schließlich die letzte Barriere und auch die einzige, die Sie persönlich "pflegen" können und sollten. Wenn Sie mehr über Herkunft, Aufbereitung und Kontrolle unseres Trinkwassers erfahren möchten, besuchen Sie gerne unsere Info-Seite zur Trinkwasserqualität. 

Mehr erfahren zur Trinkwasserqualität

Ein guter Grund für gutes Wasser

Das Trinkwasser für die rund 180.000 Einwohner der Stadt Oldenburg wird als Rohwasser ausschließlich aus Grundwasser in insgesamt 45 Brunnen gewonnen. In allen Wasserwerken und Reinwasserbehältern speichern wir ein Volumen von rund 13.200 Kubikmetern Trinkwasser. Das Trinkwasser gelangt dann über insgesamt 835 Kilometer Transport- und Verteilungsnetz zu Ihnen. Eigentümer der Trinkwassernetze ist die Verkehr und Wasser GmbH (VWG), die EWE NETZ mit der Betriebsführung beauftragt hat.

EWE NETZ lässt Wasser fließen und versorgt in Oldenburg viele Hausanschlüsse. Und zwar wie folgt:


20252024202320222021202020192018
Anzahl der
Hausanschlüsse
47.42047.20647.13746.96146.72746.42445.93145.681
Reinwasserabgabe
(Mio. m3/a)
9,8119,5719,1989,4719,6339,7879,5789,620


Die Wasserwerke Oldenburgs

Das Wasserwerk Donnerschwee wurde am 13. November 1896 als erstes Oldenburger Wasserwerk in Betrieb genommen. Damals besaß es elf Rohrbrunnen mit einer Tiefe von jeweils 21 Metern sowie zwei Plungerpumpen mit einer Förderleistung von 62,7 Kubikmetern pro Stunde. Diese sorgten dafür, dass der 500 Kubikmeter große Speicher des Wasserturms immer ausreichend gut gefüllt war. Nach und nach wurde das Werk dem technischen Fortschritt und den Bedürfnissen der wachsenden Bevölkerung angepasst. Im Jahr 1985 modernisierte EWE im Auftrag der Eigentümer das Werk komplett und stattete es mit einem Reinwasserbehälter mit 4.000 Kubikmetern Speicherkapazität aus, sechs Jahre später folgte eine Umstellung auf computergesteuerten Betrieb und 1993 die letzte Sanierung.

Die Technik in Donnerschwee: 
Wie kommt das Wasser aus der Erde, wie wird es aufbereitet und wie gespeichert?

Wassergewinnung und -förderung: Wir nutzen neun Vertikalfilterbrunnen mit einer maximalen Tiefe von 51 Metern, die durchschnittliche Einbautiefe der Pumpen beträgt 25 Meter. Am Tag können wir auf diese Weise bis zu 5.500 Kubikmeter Wasser fördern.

Wasseraufbereitung: Das aus den Brunnen gewonnene Rohwasser leiten wir zuerst über einen Riesler, um es mit Sauerstoff anzureichern und Kohlensäure auszutreiben. Danach gelangt es in drei offene Filterbecken, wo es von Eisen und Mangan befreit wird. Aufgrund der guten Qualität des Rohwassers sind keine weiteren Aufbereitungsschritte nötig. Pro Stunde können wir insgesamt 400 Kubikmeter aufbereiten. Das Reinwasser am Ende des Prozesses liegt mit einem durchschnittlichen Wert von 12° dH im mittelhartem Bereich.

Speicher: In Donnerschwee wird das Wasser mit einem Trinkwasserbehälter von 4.000 Kubikmetern Kapazität gespeichert. Zusätzlich existiert ein Wasserturm, der mit seinem 500 Kubikmeter-Speicher heute noch als Regelgröße für das Wasserwerk Donnerschwee und als Puffer gegen Druckschwankungen im Netz dient.

Das Wasserwerk Alexanderfeld wurde im April des Jahres 1936 in Betrieb genommen und 1948 und 1975 jeweils vergrößert, um den steigenden Wasserverbrauch der Stadt zu decken. Zur zweiten Vergrößerung gehörte auch eine grundlegende Sanierung der Wasseraufbereitung des Werkes.

Die Technik in Alexandersfeld:
Wie kommt das Wasser aus der Erde, wie wird es aufbereitet und wie gespeichert?

Wassergewinnung: Das Wasserwerk Alexandersfeld nutzt 15 Vertikalfilterbrunnen mit durchschnittlich 50 Metern Tiefe, um Grundwasser zu gewinnen. Damit können maximal 8.000 Kubikmeter Wasser pro Tag gefördert werden.

Aufbereitung: Das gewonnene Wasser wird in einem geschlossenen Oxidator zuerst mit Sauerstoff belüftet. Im nächsten Schritt erfolgt eine geschlossene Eisen- und Manganfiltration. Anschließend wird in einem Riesler die Kohlensäure aus dem Wasser getrieben. Zu guter Letzt durchläuft das Wasser eine offene Filterstufe, die das Mangan entfernt. Die Aufbereitungskapazität beträgt 600 Kubikmeter pro Stunde und die durchschnittliche Wasserhärte 12°dH. Das entspricht dem mittleren Härtebereich.

Speicher: Nach der Aufbereitung können im Wasserwerk Alexandersfeld 4.250 Kubikmeter Trinkwasser gespeichert werden.

Das Wasserwerk Sandkrug nahm im Januar 1963 seinen Betrieb auf. Es ist seither das größte der drei Oldenburger Wasserwerke und wurde ursprünglich gebaut, um die beständig wachsende Stadt Oldenburg mit Trinkwasser zu versorgen. In den Jahren 1969 und 1982 wurde es jeweils um drei Filter erweitert, um die steigenden Wasserkapazitäten bewältigen zu können.

Die Technik in Sandkrug:
Wie kommt das Wasser aus der Erde, wie wird es aufbereitet und wie gespeichert?

Wassergewinnung: Das Wasserwerk Alexandersfeld nutzt 15 Vertikalfilterbrunnen mit durchschnittlich 50 Metern Tiefe, um Grundwasser zu gewinnen. Damit können maximal 8.000 Kubikmeter Wasser pro Tag gefördert werden.

Aufbereitung: Das gewonnene Wasser wird in einem geschlossenen Oxidator zuerst mit Sauerstoff belüftet. Im nächsten Schritt erfolgt eine geschlossene Eisen- und Manganfiltration. Anschließend wird in einem Riesler die Kohlensäure aus dem Wasser getrieben. Zu guter Letzt durchläuft das Wasser eine offene Filterstufe, die das Mangan entfernt. Die Aufbereitungskapazität beträgt 600 Kubikmeter pro Stunde und die durchschnittliche Wasserhärte 12°dH. Das entspricht dem mittleren Härtebereich.

Speicher: Nach der Aufbereitung können im Wasserwerk Alexandersfeld 4.250 Kubikmeter Trinkwasser gespeichert werden.