Wasser sparen

Der Klimawandel lässt es uns spüren - starke Veränderungen des Wetters führen immer häufiger zu Wasserknappheit und Dürren. Insbesondere unsere Landwirtschaft ist davon betroffen. Helfen Sie mit dieses wertvolle Gut "Wasser" zu sichern und zu schützen!

Dabei ist es recht einfach, den persönlichen Wasserverbrauch zu reduzieren. Damit schonen Sie auch Ihren eigenen Geldbeutel.
Mann Brunnen Wiese Trinkwasser

Warum sollte man Wasser sparen?

  • Durch das Sparen von Wasser werden auch Energiekosten gespart!
  • Abwasser schadet der Umwelt!
  • Ein hoher Wasserverbrauch bedeutet weniger Wasser für Pflanzen und Boden! 

Nachfolgend erhalten Sie nützliche Informationen und Tipps.

Allgemein

  • Generell sollten alle Wasserarmaturen mit Durchlaufbegrenzern, sogenannten Perlatoren, ausgestattet sein. Das reduziert den Wasserdurchsatz auf das notwendige Maß.
  • Leckagen in der Hausinneninstallation können zu erheblichem Mehrverbrauch führen. Die Kontrolle ist recht einfach: Soweit aus der Inneninstallation kein Wasser entnommen wird, bewegt sich der Zeiger im Wasserzähler nicht. Tut er das doch, dann sollte ein Installateur der Sache auf den Grund gehen!
  • Vermeiden Sie tropfende Wasserhähne!
  • Achten Sie auf Ihren Konsum von Nahrungsmitteln, Industrieprodukten und Kleidungen! Denn für die Produktion bzw. Herstellung werden zum Teil erhebliche Mengen an Wasser benötigt. Werden nur so viele Nahrungsmittel eingekauft, wie auch tatsächlich verzehrt werden und Kleidungsstücke etwas länger getragen und nicht jede Saison neu gekauft, lässt sich auch der weltweite Wasserverbrauch reduzieren.

Badezimmer / Toilette

  • Duschen ist besser als baden! Das spart Wasser und geht auch schneller.
  • Beim Duschen sollten Sie beim Einseifen, das Wasser abstellen.
  • Als besonders sparsam gelten die sogenannten Mischdüsen, manchmal auch Strahlregler genannt. Diese können am Auslauf des Wasserhahns angebracht werden und helfen dabei den Wasserverbrauch zu reduzieren. Dabei sorgt eine spezielle Luftansaugfunktion dafür, dass sich der Strahl dennoch ziemlich kräftig anfühlt und kein Unterschied zum normalen Wasserstrahl zu spüren ist.
  • Beim Zähneputzen sollte das Wasser während des Putzens abgestellt werden.
  • Der zweitgrößte Wasserverbraucher im Haushalt ist die Toilette. Mit einer entsprechenden Spartaste kann diese Wassermenge stark reduziert werden. 
    Zudem sollten Sie darauf achten, dass die Spülung nicht defekt ist und deshalb kontinuierlich Wasser aus dem Spülkasten in die Toilette läuft. Denn ein solcher Defekt im Spülkasten kann über das Jahr verteilt bis zu 300 Euro an Mehrkosten verursachen.

Küche

  • Das Geschirr nicht unter laufendem Wasser abspülen.
  • Bei der Benutzung von Spülmaschinen müssen Teller, Schüsseln oder anderes Besteck nur grob von Essensresten befreit werden. Ein Vorspülen ist, wie viele meinen, nicht erforderlich und verursacht nur unnötige Kosten.
  • Geschirrspüler sollten dann eingeschaltet werden, wenn sie auch wirklich voll sind.
  • Essenszutaten wie Obst, Gemüse und Salat sollten Sie, wenn möglich, nicht unter fließendem Wasser waschen. Effizienter ist es, das Obst oder Gemüse in einer mit Wasser gefüllten Schüssel kurz einweichen zu lassen und danach abzureiben. Dafür gibt es auch spezielle Gemüsebürsten. Das in der Schüssel verbleibende Wasser eignet sich danach auch sehr gut zum Gießen von Pflanzen.
  • Bei der Zubereitung von Heißgetränken wie beispielsweise Tee kann Wasser eingespart werden. Beim Benutzen eines Wasserkochers, müssen Sie übrig gebliebenes Wasser nicht unbedingt wegschütten, sondern können dieses auch zu einem späteren Zeitpunkt wieder erhitzen. Noch besser ist es, direkt die richtige Menge an Wasser zu verwenden. Nutzen Sie hierfür z.B. die Tasse als Messbecher – das spart dann nicht nur Wasser, sondern auch Strom.

Waschraum (HWR)

  • Waschmaschinen sollten nach Möglichkeit im ECO-Modus betrieben werden.
  • Achten Sie bei der Waschmaschine darauf, dass diese gut gefüllt ist, bevor Sie sie einschalten. Dadurch müssen Sie seltener waschen und sparen ganz automatisch Energie.

Garten

  • Grundsätzlich sollte zur Gartenbewässerung kein Trinkwasser verwendet werden. Hier bietet sich die Aufstellung von Regenwassertonnen oder Zisternen an (Informieren Sie sich über Förderungsmöglichkeiten bei Ihrem lokalen Wasserversorger).
  • Was viele nicht wissen: Auch das Rasenmähen kann einen Einfluss auf den Wasserverbrauch haben. Denn längeres Gras sorgt für mehr Schatten, trocknet daher weniger aus und muss so seltener bewässert werden. Mähen Sie Ihren Rasen also seltener oder schneiden das Gras nicht so kurz, hat dies einen positiven Effekt auf den Wasserverbrauch. Im besten Fall muss der Rasen dann gar nicht künstlich bewässert werden.
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