
Redispatch 2.0
Aktives Management für sichere Netze
Im EWE NETZ-Gebiet speisen mittlerweile über 200.000 Anlagen Strom aus erneuerbaren Energien in unser Netz ein. Diese Entwicklung erfordert einen vorausschauenden Netzausbau und ein aktives Netzengpassmanagement. Besonders an wind- oder sonnenreichen Tagen kann die eingespeiste Strommenge die Kapazität des Netzes übersteigen. Mit sogenannten Redispatch-Maßnahmen sorgen wir gemeinsam mit den vorgelagerten Netzbetreibern für einen sicheren und zuverlässigen Netzbetrieb.


Änderungen im Redispatch durch aktuelle EnWG-Novelle
Im Zuge der aktuellen EnWG-Novelle gibt es wichtige Änderungen, die auch Redispatch 2.0 betreffen. Die Informationen zu den Änderungen finden Sie in diesem Bundesgesetzblatt.
Eine der wichtigsten Änderungen betrifft die Abrechnungsmodalitäten: Sie erhalten Ihre Entschädigung ab sofort vollständig über EWE NETZ.
Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link.
Ertüchtigung von Umspannwerken
Um die Anzahl von Redispatch-Maßnahmen zu reduzieren, bauen wir unser Netz stetig aus, damit erzeugter Strom aus Windparks, Photovoltaikanlagen und Co. jederzeit aufgenommen werden kann.
| Region | Engpass | Maßnahmen zur Engpassbeseitigung |
Umsetzung bis |
| UW Visbek | T121 | Ertüchtigung des Umspannwerks | Dezember 2025 |
| UW Garrel | T121 | Ertüchtigung des Umspannwerks | November 2026 |
| UW Wildeshausen | T122 | Ertüchtigung des Umspannwerks | Dezember 2026 |
| UW Lilienthal | T122 | Ertüchtigung des Umspannwerks | Dezember 2026 |
| UW Lilienthal | T121 | Ertüchtigung des Umspannwerks | Dezember 2026 |
| UW Jesteburg | T121 | Ertüchtigung des Umspannwerks | Dezember 2026 |
| UW Esterwegen | T121 | Ertüchtigung des Umspannwerks | Dezember 2028 |
Spitzenkappung
Bis zum Jahr 2016 mussten Stromnetze für jede erdenkliche Situation ausgelegt sein. Diese Vorgabe wurde durch die "dynamische Spitzenkappung" relativiert. Damit der Ausbau wirtschaftlich bleibt, dürfen wir seitdem in unserer Netzplanung seltene Leistungsspitzen kappen und dabei die Jahresenergie von Erzeugungsanlagen um bis zu drei Prozent reduzieren. Natürlich erstatten wir Anlagenbetreibern auch in diesem Fall den Ausfall.
| Region | Engpass | Umsetzung bis |
| UW Sögel | T121 | 01.09.2018 |
| UW Emden West | T122 | 01.09.2019 |
| UW Nordenham | T121 | 03.05.2019 |
| UWEmden Borssum | T122 | 11.12.2019 |
| UW Holdorf | T121 | 30.01.2020 |
| UW Ramsloh | T121 | 07.05.2021 |
| UW Lehrheide | T122 | 01.08.2022 |
| UW Scharmbeck | T121 | 12.09.2025 |
Weiterführende Informationen
Zum Download
- Anforderungen Einspeisemanagement gemäß EEG für Anlagen von 25-100 kWPDF279 KB
- Anforderungen Einspeisemanagement gemäß EEG für Anlagen von 25-100 kWPDF278 KB
- Informationen zum Einbau von TonfrequenzrundsteueranlagenPDF462 KB
- Informationen zum Einbau von Fernwirkanlagen bis 26.04.2019 und Bestandsanlagen gemäß § 118 Abs. 25 EnWGPDF2922 KB
- Anforderungen Einspeisemanagement gemäß EEG für Anlagen größer 100 kW bis 26.04.2019 und Bestandsanlagen nach § 118 Abs. 25 EnWGPDF1045 KB
- Fernwirktechnische Anbindung von Kundenanlagen von 01.01.2026PDF1293 KB
- Kompatibilitätsliste Fernwirkgateway ab 27.04.2019PDF223 KB